Farms in Valle de Viñales - MatthiasGehrickePhoto.de

Valle de Viñales Geführte Tour durch eine kooperative ökologische Farm. Hier wird alles ökologisch betrieben. Die Produzenten dürfen 10 % von der Ernte für sich behalten, die 90 % gehen an dem Staat. Uns wird viel über die wuchernde Natur erzählt: Moringa (Es) – ein kleiner Baum, die Blätter sind ähnlich Akazienblättern, haben sehr viel Protein – Fidel hat sich davon ernährt und macht es immer noch -, die Blätter kann man roh essen und auch als Gewürz. Georg probiert. Wir sehen Guaven, Bohnenfelder, Maniokfelder. Auf einer Früchtefarm werden uns die Kaffee- und Zuckerproduktion gezeigt. Und die lokalen Cocktails: Einer in einer Kokosnuss mit Honig, Zitronen- und Ananassaft sowie Rum und der Kokosmilch. Ein anderer mit Zitrone-, Grapefruit- und Zuckerrohrsaft sowie Rum. Garniert mit einer Stange Zuckerrohrmark. Ausgesprochen lecker. Georg spaltet eine Kokosnuss mit der Machete im zweiten Versuch. Hinterher ein Kaffee aus der Eigenproduktion, scharf geröstet. Mariposa (Es) – die Revolutions-Blume – weiße Blume, duftet sehr gut wie Clematis, die Blume hat eine Freundin von den Revolutionäre immer am Ohr getragen (wahrscheinlich ist damit Tania Bunke gemeint, deutschstämmige Ex-Geliebte und Kombattantin Ches; wir werden ihr in Santa Clara wieder begegnen) und den anderen verteilt, deswegen heißt die Mariposa Die Blume der Cubanischen Revolution, wird auch als Symbol verwendet. Von der Farm am Berg geht es steil herunter durch ein matschiges Bachbett in die Ebene, das fruchtbare Anbaugebiet Vuelta Abajo für den Tabak. Hier gibt es diese fette rote Erde, die sich so gut für die Tabakpflanze eignet. Die Wissenschaft von Anbau und Zigarrenherstellung wird als Familiengeheimnis behandelt. In einer der palmwedelgedeckten Scheune, wie wir sie schon bei den Panoramaaufnahmen von oben gesehen haben, erhalten wir die Standardvorführung zur Zigarrenproduktion. Am Nachmittag gelangen wir zur o.g. Früchtefarm, wo uns Zuckerrohr-, Kaffee- und Kokosnussverarbeitung gezeigt werden. Und dann gibt es feine Cocktails mit Rum und einen Kaffee aus Eigenproduktion. Erstere werden in der Kokosnuss serviert, letztere in Schächen in Fruchtschalen, aus denen man auch Rythmusinstrumente macht. Die Rückkehr den Berg hinauf ist sogar für unseren jungen Guide schweißtreibend. Am Abend relaxen wir in unserer Casa Particular, wo wir auch essen bekommen.

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